DIY – Saure Rinse mit Balsamico Essig

Bereits seit längerem wasche ich meine Haare mit Haarseife, zum einen spare ich mir eine Menge Verpackungsmüll zum anderen sehen meine Haare wesentlich gesünder aus und fetten weniger schnell als bei „normalem“ Shampoo. Wer sich bereits mit dem Thema Haarseifen beschäftigt hat, weiß evtl. schon, dass viele Haarseifen-Anwender auf eine „saure Rinse“ nach dem Haarewaschen schwören.

Warum: Beim Haare waschen mit warmen Wasser und Seife stellt sich die Schuppenschicht der Haare auf, durch den eher basischen ph-Wert der Haarseife wird dieser Effekt noch verstärkt. Die saure Rinse mit kalten Wasser hilft dabei die Schuppenschicht der Haare wieder zu schließen. Die Haare fühlen sich nach dem waschen dann glatter und nicht so aufgeraut an. Zudem kann es passieren, dass bei besonders hartem Wasser die Haarseife mit dem gelösten Kalk und anderen Mineralien im Wasser reagiert. Im schlechtesten Fall kann dies zu sogenannter Kalkseife führen. Eine saure Rinse verhindert die Entstehung von Kalkseife.

Anwendung: Für eine saure Rinse benötigt man eine geringe Menge Essig oder Zitronensäure verdünnt auf einen Liter Wasser. Mit dieser Mischung übergießt man die Haare nach dem Waschen, also nachdem die Haarseife ausgepült wurde. Die saure Rinse selbst wird dann nicht mehr ausgespült sondern verbleibt im Haar. Da an meinem Wohnort das Wasser sehr hart ist, nehme ich ca. drei Esslöffel Balsamico Essig auf einen Liter Wasser. Meiner Meinung nach hält sich der Geruch von Apfelessig deutlich länger im Haar und ich hatte das Gefühl, dass meine Haare auf Dauer sehr trocken werden (insbesondere die Haarspitzen), daher nutze ich am liebsten Balsamico Essig.

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